Wie gesüßte Limonaden die Entstehung von Krebs beschleunigen

Geposted von Claudia Priewasser am


Mehrere aktuelle Studien zeigen, dass Fruktose-Maissirup, eines der wichtigsten Süßungsmitteln in der Massenproduktion von Limonaden, die Entstehung von Krebs fördert.

 Mit dem Konsum gesüßter Limonaden steigt das Risiko für über 12 verschiedene Krebserkrankungen sowie für Diabetes Typ 2 signifikant an - die Fachzeitschrift SCIENCE wies in einem vor kurzem veröffentlichten Bericht darauf hin. Besorgniserregend ist, dass dadurch immer mehr junge Erwachsene betroffen sind. 

Forscher fanden in Tiermodellen heraus, dass schon eine Dose gesüßte Limonade (20 g Zucker) pro Tag ausreicht, um im Darm innerhalb von 2 Monaten eine erhöhte Anzahl von Bakterien entstehen zu lassen, mit denen die Entwicklung von Darmkrebs begünstigt wird. 

Bezüglich des in Früchten und hochwertigen Fruchtsäften enthaltenen Zuckers stellt sich die Situation anders dar:

Zucker besteht meist aus einer Mischung aus Glukose und Fruktose (45% / 55%). Diese besitzen sehr ähnliche Strukturen, werden vom Körper jedoch völlig unterschiedlich verarbeitet. Glukose wird im Darm aufgenommen, über das Blut zu den Zellen im Körper transportiert und dient dort als Energiequelle.
Fruktose wird stattdessen zur Leber geleitet und hier in Fett umgewandelt.

Forscher haben den Stoffwechsel von Krebszellen in Bezug auf Fruktose und Glukose untersucht und konnten Zusammenhänge bei den krebsfördernden Mechanismen feststellen.
Fortgeschrittene Tumoren versorgen sich mit vorhandener Fruktose im Darm und wandeln diese in Fruktose-1-Phosphat um. Diese Reaktion hat einen Rückgang des Energieniveaus der Zelle zur Folge. Um dies zu kompensieren, wird eine noch größere Menge Glukose in die Krebszelle importiert. Dadurch wird die Synthese von Fettsäuren und damit ein weiteres Vermehren der Krebszellen ermöglicht.
Das heißt, je mehr Glukose im Darm vorhanden ist, desto leichter ist es für die Krebszellen im Körper zu überleben und sich im Laufe der Zeit zu einem Tumor weiterzuentwickeln.

Fazit:
Der effektivste Weg, um einen Glukose-Überschuss im Körper zu verhindern, ist den Verbrauch von gesüßten Getränken zu reduzieren bzw. komplett einzustellen. Wer auf Getränke mit Zuckerzusatz langfristig verzichtet, senkt laut aktueller Studien das Krebsrisiko um 14%.
(Goncalves MD et. Al / Science 2019 / Malik VS et. Al March 2019)

Ich persönlich verzichte seit 2011 auf jegliche gesüßte Limonaden und verwende ausschließlich 100% BIO-Fruchtsäfte PUR sowie Wurzelkraft-Elixiere, denen KEIN Zucker und keine sonstigen Süß- oder Konservierungsstoffe zugesetzt werden.

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Liebe Grüße
Deine Claudia 
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