Warum ich nur noch vegane BIO-Kosmetik verwende

Geposted von Claudia Priewasser am

Unsere Haut ist viel mehr als nur eine Abdeckung. Sie ist das größte Organ unseres Körpers und erfüllt lebenswichtige Aufgaben - eine atmende Hülle, die maßgeblich an Stoffwechselfunktionen beteiligt ist.

 Schöne Haut bis ins hohe Alter, das ist wohl der Wunsch vieler Frauen.

 Umso wichtiger ist es, die Inhaltsstoffe jener Produkte, die man täglich für die Körperpflege verwendet, im wahrsten Sinne des Wortes einmal genauer unter die Lupe zu nehmen. Bevor Du also auf das Weil ich es mir Wert bin" in den täglichen Werbespots der Großkonzerne hörst, möchte ich Dir in diesem Blogbeitrag einen ganz kurzen Überblick über die gefährlichsten Inhaltsstoffe in Kosmetika geben:

1. Parabene

In Massen hergestellte Kosmetika müssen, vor allem aus logistischen Gründen, sehr lange haltbar sein. Daher kommen als chemische Konservierungsstoffe verschiedenste Parabenverbindungen zum Einsatz, am häufigsten das Methylparaben. Zu finden ist es in Make-up, Gesichtscremes, Deodorants, Shampoos, Lotionen usw.
Parabene stehen in Verdacht, speziell hormonabhängige Krebsarten wie Brust- und Prostatakrebs zu begünstigen, da sie im Körper ähnlich wie das weibliche Geschlechtshormon Östrogen wirken und deshalb den Hormonhaushalt negativ beeinflussen können. Schon im Jahr 2004 konnten Forscher in Brusttumoren Parabene nachweisen. Sieh Dir deshalb einfach mal die Liste der Inhaltsstoffe jener Erzeugnisse an, die Du aktuell verwendest. Immer wenn Du "para" liest, ist riskante Chemie drin. 
(Ausnahme: Para-nüsse (°°) )

2. Erdöl

Die Bezeichnungen Vaseline, Mineral Oil, Petrolatum oder Paraffinum sind ein Indiz dafür, dass sich in Deinem Kosmetik-Produkt Mineralöl befindet. Es dient als Fettanteil für eine preisgünstige Massenproduktion, ist sehr lange haltbar und praktischer zu handhaben als pflanzliche Öle. Unsere Haut erstickt in solchen Produkten, da sich Mineralöl wie ein Film auf die Haut legt und diese nicht mehr atmen lässt. Sie trocknet aus und wird brüchig bzw. die körpereigenen Reparaturmechanismen der Haut werden geschwächt. Abgesehen davon sind Produkte mit Erdöl als Bestandteil eine Belastung für die Umwelt.

3. Silikone

Wenn's ganz schnell und unkompliziert sein soll, dann verwendet man Silikone. Nicht nur der Installateur weiß Silikon zur Abdichtung zu schätzen, auch die Haut und strapazierte Haaroberfläche kann man damit kurzfristig besser aussehen lassen. Der gesundheitsschädliche Anti-Aging-Langzeit-Effekt ist dann garantiert, wenn der von Dir verwendete Artikel Stoffe bzw. Namen enthält, die auf -icone oder -iloxane enden.

Weitere Stoffe, die bei langfristiger Verwendung als gesundheitsschädlich eingestuft werden können:

  • Tenside/Emulgatoren  - erkennbar an den Endungen -eth oder am Namensbestandteil PEG
  • Aluminium / Aluminiumsalze
  • Diethanolamine, kurz DEA
  • Formaldehyd
  • Aceton
  • Fluorid
  • Talkum
  • Triethanolamin (TEA)

 

In einem effektiven Präventions- oder Nachsorge-Programm sollte stets darauf geachtet werden, dass man einerseits krebshemmende Stoffe mit der Nahrung aufnimmt, andererseits aber auch Risikofaktoren berücksichtigt! Ein großer Ansatzpunkt sind dabei Kosmetik-Produkte, die wir täglich verwenden.

Um auf der sicheren Seite zu sein, müsste man entweder Biochemie studieren oder einfach nur vegane Bio-Kosmetika verwenden, die von zertifizierten Herstellern mit größter Sorgfalt produziert werden müssen.


 - Frei von Paraffin-, Silikon- und Mineralölen, PEGs, Sulfaten und Parabenen - 

Da das Thema Vegane-BIO-Kosmetik zu einem großen Interessengebiet von mir geworden ist, werde ich hier auf JEDEN Fall weiter recherchieren und das Angebot im Shop laufend mit empfehlenswerten Produkten erweitern.

Im nächsten Blogbeitrag:  
Was Du über OPC (Traubenkernextrakt) wissen solltest

LG, Deine Claudia Priewasser

https://www.dugesund.eu/ 


Diesen Post teilen



← Älterer Post Neuerer Post →