Übergewicht, Diabetes, Krebs - Die Folgen industriell hergestellter Nahrung

Geposted von Claudia Priewasser am





 Nicht überraschend zeigte eine Studie nun erstmals offiziell, dass Menschen, die sich hauptsächlich von Fertigprodukten ernähren, schneller überschüssiges Fett am Körper ansammeln.

 Die industrielle Massenproduktion von Nahrungsmitteln ist verantwortlich für die weltweite Adipositas-Epidemie. Dabei hat diese Entwicklung Debatten unter Wissenschaftlern ausgelöst, denn zu diesem immer größer werdenden Problem in unserer Gesellschaft gibt es zwei Meinungen:

 Einerseits glaubt man, das in Produkten enthaltene Fett sei schuld an der schnellen Gewichtszunahme. Andererseits wird die Meinung vertreten, dass eine Ernährung, die hauptsächlich aus Kohlenhydraten besteht, weltweit zum Übergewicht unserer Bevölkerung führt. Man macht für die erhöhte Fetteinlagerung in den Körper den erhöhten Insulinspiegel verantwortlich, hervorgerufen durch den Zucker.

Bisherige Studien, die eine Auswirkung von fettarmen und kohlenhydratarmen Diäten verglichen haben, konnten keine eindeutigen Vorteile für die jeweilige Diät hervorheben. 

Ein anderer Ansatz: Unsere Essgewohnheiten

 Die wichtigste Veränderung in den vergangenen Jahrzehnten ergab sich aus der Markteinführung hoch-verarbeiteter Lebensmittel mit einer starken Kaloriendichte. Vor 50 Jahren gab es diese Produkte praktisch noch nicht. Der gigantische Anstieg dieses Marktes fällt exakt mit unserem Problem von über 2 Milliarden übergewichtiger Menschen zusammen.

Das Verhältnis wurde nun in einer klinischen Studie anschaulich dargestellt. Forscher rekrutierten dazu Personen im Alter von 31 Jahren, mit guter Gesundheit aber leichtem Übergewicht. Um exakt gleiche Bedingungen zu schaffen, mussten die Probanden bereit sein, für eine finanzielle Vergütung 28 Tage in einem Forschungslabor zu verbringen. 

Dabei gab es zwei Gruppen: In Gruppe 1 konsumierte in den ersten zwei Wochen jeder Teilnehmer drei Mahlzeiten mit im Handel erhältlichen, hoch-verarbeiteten Erzeugnissen, wie Müsli, Muffins, Weißbrot, aromatisierter Joghurt, Saft, Wurst, Pommes und Marmelade. In den restlichen 14 Tagen wurden die Teilnehmer auf frisches Gemüse, Obst, Geflügel, Fisch, Vollkornprodukte und Nüsse umgestellt. In Gruppe 2 begann man im ersten Zeitabschnitt mit Gemüse, Obst usw. und setzte dann in den darauffolgenden zwei Wochen mit Fertigprodukten fort. 

Die Mahlzeiten wurden mit gleicher Kalorienmenge und Energiedichte sowie Fetten, Zucker und Salz zubereitet. Darüber hinaus wurden die Teilnehmer angewiesen, jeweils bis zur vollständigen Sättigung zu essen.

Kalorienüberschuss

Eine entscheidende Erkenntnis daraus war, dass Testpersonen, die hoch-verarbeitete Nahrungsmittel verzehrten, 508 zusätzliche Kalorien pro Tag zu sich nahmen. Das entspricht pro Monat ca. einer Fettzunahme von 2 kg, was also auf das Jahr gerechnet eine Zunahme von 24 kg Körperfett bedeutet!

Die Forscher stellten fest, dass beim regelmäßigen Verzehr von industriellen Nahrungsmitteln die Mechanismen zur Kontrolle des Appetits gestört werden. Zurückzuführen ist dies auf den Blutspiegel zweier bestimmter Hormone (PYY und Ghrelin), welche den Appetit anregen oder vermindern können.

 Die Botschaft der klinischen Studie* ist ganz klar:
*(Hall, KD et al. Ultra-processed diets cause excess 
calorie intake and weight gain: an inpatient randomized 
controlled trial of ad libitum food intake. Cell 
Metabolism. 2019; 30(1):226) 


Um Fettleibigkeit und daraus resultierende Krankheiten wie Diabetes bis hin zu Krebs langfristig zu verhindern, ist es nicht wichtig, täglich jede Kalorie zu zählen. Selbstverständlich sollte man die Kalorienaufnahme im Blick haben. 
Jedoch der beste Weg, um Übergewicht zu vermeiden, ist den Konsum von hoch-verarbeiteten Nahrungsmitteln zu begrenzen und mit frischen Naturprodukten zu kochen. Wie Dein Ernährungsteller in etwa aussehen sollte, hast Du ja bereits im Blogeintrag vom 07.07. 2019 (>>Link) gelesen. 


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Deine Claudia 
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