Sommer, Sonne, Hautkrebs

Geposted von Claudia Priewasser am



Die vergangene Woche erinnert an Temperaturen, die man normalerweise nur von Ferieninseln kennt. Brennend heiße Tage und auch in der Nacht sucht man vergeblich nach Abkühlung. Verständlich also, dass sich Millionen von Menschen in Freibädern und an Badeseen tummeln.

 Doch die Gefahr der direkten Sonneneinstrahlung wird trotz der Warnungen von Dermatologen viel zu häufig unterschätzt. Eltern sollten besonders darauf achten, Kinder und Jugendliche nicht stundenlanger UV-Strahlung auszusetzen, denn:

 Je höher die UV-Belastung in der Kindheit, umso größer ist die Gefahr, im späteren Leben an Hautkrebs zu erkranken! Deshalb wird immer wieder vor Leichtsinnigkeit im Umgang mit diesem Thema gewarnt.

 Unter dem Sammelbegriff Hautkrebs werden zwei große Gruppen unterschieden:

 Weißer Hautkrebs (Basaliom, Plattenepithelkarzinom)
Schwarzer Hautkrebs (Melanom)


Der weiße Hautkrebs metastasiert äußerst selten und kann in der Regel durch einen chirurgischen Eingriff (auch ambulant beim Hautarzt) entfernt werden.

Eine weit aggressivere Art stellen Melanome dar. Dies sind bösartige Veränderungen von bestimmten Stellen der obersten Hautschicht, die das Pigment Melanin enthalten.

Zu den größten Risikofaktoren zählen direkte Sonneneinstrahlung und UV-Belastung durch Solarien. Vor allem wiederkehrende intensive UV-Strahlung erhöht das Risiko an einem Melanom zu erkranken. Als weiteres Risiko wird auch ultraviolette Strahlung, wie sie z. B. bei Schweißarbeiten entsteht, angesehen. Die Gefahr, an einem Melanom zu erkranken, ist bei Personen mit einer großen Anzahl von Pigmentmalen sowie bei Menschen mit hellem Hauttyp, erhöht. Zur Melanom-Entstehung kann darüber hinaus auch die genetische Veranlagung beitragen.

Tipps zur langfristigen Vorbeugung
 
Wie bei vielen Krebserkrankungen gilt es, einerseits Risikofaktoren zu vermeiden und andererseits Nährstoffe aufzunehmen, die einer Entwicklung von Hautkrebs entgegenwirken.

  • Reduziere Deine Sonnenbäder und verbringe mehr Zeit im Schatten
  • Vermeide auf jedem Fall einen Sonnenbrand 
  • Gib Deiner Haut Zeit, sich langsam an die Sonne zu gewöhnen
  • Alle ungeschützten Hautstellen sollten mindestens eine halbe Stunde vor dem Sonnenbad großzügig mit einer Sonnencreme (Lichtschutzfaktor ab 30) eingecremt werden. Je heller der Hauttyp, desto höher sollte der Lichtschutzfaktor des Sonnenschutzmittels sein
  • Beim Baden reduziert sich auch bei wasserfester Sonnencreme nach einer Weile deren Schutzfunktion. Es wird empfohlen, Sonnencreme alle 2 Stunden erneut aufzutragen
  • Schütze Säuglinge und Kinder vor praller Sonneneinstrahlung 
  • Achte auch schon im März und April auf ausreichenden Sonnenschutz. In den letzten Jahren führen die Niedrig-Ozon-Werte bereits im Frühling zu einer hohen UV-Strahlung
  • Vermeide das Bräunen in einem Solarium. Hautärzte raten vor der Nutzung ab, denn auch künstliche UV-Strahlen sind mit dem gleichen Risiko für die Entstehung von Hautkrebs verbunden
  • Sonne im Gebirge bzw. die dort entstehende UV-Strahlung ist eine unterschätzte Gefahr. Schütze Dich deshalb auch beim Skifahren oder bei Wanderungen in den Bergen
  • Der tägliche Verzehr von Tomaten oder Tomatensaft reduziert laut einer Untersuchung der Ohoi State University das Hautkrebsrisiko um 50 %!


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Im nächsten Blogeintrag:
Kanada verändert die Ernährungspyramide und die Empfehlungen für Milchprodukte


Sonnige Grüße und ein erholsames Wochenende! 
Deine Claudia 
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