Oster-Countdown - Warum Du Eier lieber nur färben und nicht essen solltest.

Geposted von Claudia Priewasser am




Passend zum gegebenen Anlass möchte ich Dir in diesem Blogeintrag einmal ein paar Daten zu den Mythen rund um das berühmte Hühnerei liefern.

Eier sind für den Cholesterin schlecht", hört man oft. Andere bezeichnen sie als überaus gesunde Proteinquelle. Und dann gibt es wieder welche, die sagen: Eier sind ungesund".

 Was stimmt denn nun?

 Gleich mal vorweg: 

 Das Gerücht, Eier würden den Cholesterin-Wert erhöhen, liest man immer wieder in Zeitungen und Gesundheits-Magazinen. Tatsache ist, dass die meisten dieser Behauptungen auf die Studie eines russischen Wissenschaftlers im Jahre 1913! zurückzuführen sind. Er hatte dazu Kaninchen mit Eigelb gemästet und war dann zu diesem Ergebnis gekommen. Es wurde 1 zu 1 auf den Menschen übertragen und diese Ansicht hat sich bis heute durchgesetzt. 

 Sind Eier deshalb gesund? 

 Um diese Frage zu beantworten ist entscheidend, unter welchem Aspekt man das Ganze betrachtet. 
 Es gibt eindeutige Hinweise darauf, dass sich der regelmäßige Verzehr von Eiern auf die Sehschärfe unserer Augen auswirkt. Wer gerne Eier isst, kann sich darüber freuen, bis ins hohe Alter scharf zu sehen, denn die Inhaltsstoffe schützen wichtige Funktionen unserer Netzhaut. 

...und darum Eier essen?

Dann werfen wir lieber erst einmal unseren geschärften Blick auf das, was ein Hühnerei tatsächlich enthält:

Es entsteht im Eierstock des Tieres. Die reife Eizelle gelangt dann in den Eileiter. Wenn die Henne zuvor von einem Hahn begattet wurde, wird die Zelle hier mit seinem Sperma befruchtet - nur dann kann sich daraus ein Embryo und schließlich ein Küken entwickeln. Findet keine Befruchtung statt, bildet sich die Zelle dennoch zu einem Ei. Im mittleren Abschnitt des Eileiters wird es mit dem Eiklar umschlossen. Zum Schluss entsteht die Schale, bevor das Ei schließlich von der Henne ausgeschieden wird.

Das, was also vielleicht auch bei Dir jeden Morgen frisch gekocht auf den Frühstückstisch kommt, ist im Grunde genommen die Menstruation einer Henne.


Sie hätte alle Geninformationen enthalten, um ausgehend von einer einzigen Zelle ein Küken heranreifen zu lassen, was aus biologischer Sicht einem kleinen Wunder gleicht. Der einzige Grund, warum es nicht passiert ist und nun auf Deinem Frühstückstisch landete, ist der, dass gerade kein Hahn für die Befruchtung zur Stelle war - und auch das war kein Zufall.

Wissenschaftler gehen davon aus, dass eine vollkommen freilebende Henne pro Jahr nur 20 bis maximal 60 Eier legen würde! Dann kommen die so viel beworbenen, glücklichen und freilaufenden Landhühner, die es mit ein bisschen Unterstützung" schon auf das Doppelte schaffen können. Schließlich gibt es noch eine Steigerung: Turbohennen in den Legebatterien mit bis zu 300 Eiern pro Jahr. Die Legeleistung wird durch entsprechende Futterrezepturen, ausgesuchte Hühnerrassen und dauerhafte gute medikamentöse Behandlung" sprich Antibiotika erreicht.

Was dabei herauskommt

Abgesehen davon, was da eigentlich unsere Vorfahren vermutlich auch aus der Hungersnot heraus irgendwann begonnen haben zu essen, sind Eier heutzutage mit Sicherheit als Gesundheitsrisiko einzuschätzen. Tierisches Eiweiß, das durch industrielle Massenproduktion auf unseren Tellern landet, setzen Wissenschaftler mittlerweile auf eine hohe Risikostufe.

Proteine, die aus tierischen Quellen kommen, erhöhen das IGF-1, also den Spiegel der Wachstumshormone in unserem Körper. Sie sorgen für Muskelaufbau, Wachstum und Regeneration. Gleichzeitig sind sie aber auch an der Entwicklung von Krebs beteiligt. Je höher das IGF-1, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, an Krebs zu erkranken.

Woher sollte dann unser Eiweiß kommen?

Eiweiß ist unentbehrlich für unseren Körper, da gibt es keinen Zweifel. Es ist wichtig für Muskeln, Haut und Haare. Darüber hinaus stellt es die Grundlage für die Bildung wichtiger Hormone dar, z. B. Dopamin oder Serotonin. Die Zufuhr von Eiweiß wirkt sich auch auf unseren psychischen Zustand aus. Fehlt die wichtige Aminosäure Tryptophan, neigen Menschen viel häufiger zu Depressionen.

Durch die oben genannten Gründe sollte man sich jedoch genau überlegen, aus welcher Quelle die tägliche Eiweißzufuhr kommt. Aus gesundheitlicher Sicht sind Eiweißquellen pflanzlichen Ursprungs vorzuziehen.

Hülsenfrüchte, Bohnen, Erbsen und Soja enthalten ausgezeichnetes Eiweiß. Mittlerweile wurde als eine der hochwertigsten Eiweißquellen auch Hanf entdeckt. Er ist in Form des innovativen Produktes BIO HANFPROTEIN zu einer meiner täglichen Eiweißlieferanten geworden. Ich verwende es als Basis für Protein-Shakes mit verschiedensten Früchten, ohne mir dabei über die Ethik Gedanken machen zu müssen.

Hier mehr zu den Rezepten:

https://www.dugesund.eu/blogs/news/rezeptideen-fur-drinks-cocktails-und-smoothies

Link zum Produkt:

https://www.dugesund.eu/collections/aktionen/products/bio-hanfprotein-mit-vitaminen


Wenn Du nicht ganz auf Eier verzichten möchtest, behalte einfach im Auge, dass sie aus gesundheitlichen Gründen nach neuestem Stand der Wissenschaft keinesfalls empfehlenswert sind. Je weniger, desto besser.
 

Im nächsten Blogeintrag: 
Mitmachen: Mein Tagesablauf in Sachen Ernährung und Sport / 3-Tage Check

Liebe Grüße
Deine Claudia 
DU GESUND Online-Shop
www.dugesund.eu


Diesen Post teilen



← Älterer Post Neuerer Post →