Abnehmen, aber gesund!

Geposted von Claudia Priewasser am

Weihnachtskekse, Lebkuchen, Glühwein und Adventskalender. Schon die Vorweihnachtszeit ist für viele von uns ein Anlass, sich für das Geleistete im vergangenen Jahr zu belohnen. Spätestens bis zu Silvester haben dazu üppige Mahlzeiten die Hosen enger werden lassen und schneller als Dir lieb ist, zeigt die Waage kein erfreuliches Gewicht mehr an. Ganz klar, die Kilos müssen wieder runter. Und wenn nicht zu Beginn des Jahres ein guter Vorsatz, wann dann? Im Dschungel der Diätangebote geht man jedoch schnell verloren - zu groß ist die Auswahl und noch größer die Verwirrung.

“Sport macht dick”, sagt Deutschlands lustigster Ernährungscoach Patric Heizmann und wie recht er damit hat, denn: Eine halbe Stunde Walken gleicht noch lange kein anschließendes Kaffeekränzchen mit Schwarzwälder Kirschtorte aus, was aber viele Hobbysportler glauben (und auch praktizieren). Sport ist mehr als gesund und dient dazu, den Stoffwechsel anzuregen und das Immunsystem zu stärken. Selbstverständlich hilft er deshalb auch beim Abnehmen.  Wer aber wirklich erfolgreich abnehmen und langfristig eine gute Figur machen will, kommt auch mit viel Sport nicht drum herum, am Ernährungsplan zu schrauben.

Was ist denn aber nun eigentlich die perfekte Diät?

Antwort: Meiner Meinung nach gibt es sie leider noch nicht, denn die AutorInnen der derzeit aktuellen Diät-Ratgeber berücksichtigen kein mit einer Diät verbundenes erhöhtes Krebsrisiko. Was nützt uns langfristig die gute Figur, wenn wir dabei dem Körper über Monate oder sogar Jahre wichtige Bausteine entziehen und damit das Risiko eingehen, eine Krebserkrankung zu fördern? Deshalb möchte ich in diesem Newsletter ein paar Punkte zusammenfassen, die Du bei einer Diät unbedingt berücksichtigen solltest.

1. Die Low-Fat Diät - Bloß nicht!  

Dem Körper zum Abnehmen jegliches Fett zu entziehen, ist so ziemlich das Ungesündeste, was Du tun kannst. Er braucht Fette bzw. Fettsäuren um wichtige Vitamine und Mineralstoffe zu transportieren. Fehlen in der Nahrungsaufnahme diese Fette entstehen sehr schnell Mangelerscheinungen und damit steigt auch die Gefahr einer Krebserkrankung. Darüber hinaus schaltet Dein Körper in eine Art Fettsparmodus und versucht mit allem Mitteln, Deine Fettpolster zu erhalten. Er beginnt Muskelmasse abzubauen. Versorgst Du ihn jedoch ausreichend und gezielt mit Fetten, baut er körpereigenes Fett ab. Auch während einer Diät dürfen deshalb niemals hochwertige Fette und Öle in Deinem Speiseplan fehlen.

2. Die Eiweiß-Diät - Oh nein!

Eiweiß hilft dem Körper, Fett abzubauen, das ist wissenschaftlich bewiesen. Das Problem dabei ist, dass Ernährungsexperten oft zu Diäten mit überwiegend Frischkäse, Ei und Putenfleisch raten. Sie berücksichtigen dabei nicht, dass tierische Eiweißstoffe HAUPTVERANTWORTLICH für die weltweit steigenden Krebs-Erkrankungsraten sind. Mit einer Diät, die also vorwiegend Eiweißstoffe tierischer Herkunft enthält, steigerst Du Dein Krebsrisiko um ein Vielfaches. Viel besser ist es deshalb, auf pflanzliche Eiweißstoffe z. B. aus Nüssen, Haferflocken oder Bohnen zurückzugreifen. Man muss nicht unbedingt ganz auf tierisches Eiweiß verzichten, aber die Dosis macht bekanntlich das Gift.

3. Zwei Tage hungern - Fünf Tage essen - Wahnsinn!

Immer populärer wird das sogenannte Intervallfasten. Dabei wird z. B. zwei Tage gehungert, fünf Tage gegessen. Wissenschaftler schätzen, dass in unserem Körper täglich ca. 1 Million mutierten Zellen entstehen - Vorstufen von Krebs. Eine EINZIGE dieser Zellen reicht aus, um Krebs zu entwickeln. Damit der Körper diese Zellen unschädlich machen kann, benötigt er TÄGLICH Bausteine aus der Ernährung, die ihm dabei helfen. Wenn Du mit einer solchen Diät versuchst, Deine Kilos loszuwerden, bitte denke daran: In der Hungerphase verschaffst Du 2 Millionen Zellen in Deinem Körper einen Vorsprung, sich in eine Krebszelle zu verwandeln. Nicht gerade schlau, oder?

Man könnte hier noch mindestens 20 ungesunde Diäten aufzählen, aber ich möchte es kurz machen. Der Schlüssel zum Erfolg Die langfristige und gesunde Erfolgsgarantie liegt in der sogenannten “negativen Energiebilanz”. Klingt kompliziert, ist aber ganz einfach. Denn sie sagt nichts anderes aus, als täglich weniger Kalorien aufzunehmen, als Dein Körper verbrennt. Der sogenannte Grundumsatz spielt dabei eine große Rolle. Er ist bei jedem Menschen individuell und größtenteils abhängig von 

1. Alter

2. Geschlecht und

3. vorhandener Muskelmasse.

Erstes Ziel sollte deshalb sein, den Grundumsatz, d. h. also Deinen täglichen Kalorienverbrauch im Ruhezustand zu steigern. Das erreichst Du dadurch, indem Du versuchst, mit Krafttraining Muskelmasse aufzubauen, denn: Muskeln verbrennen rund um die Uhr Fett und je mehr Muskeln Du hast, desto höher ist Dein täglicher Grundumsatz und Kalorienverbrauch. Körperliche Bewegung und Ausdauersport unterstützen natürlich den Fettabbau. Mit 3-4 Trainingseinheiten pro Woche (a 45 Minuten) bist Du auf dem besten Weg. Der größte Ansatzpunkt liegt jedoch definitiv in der Kalorienzufuhr. Ziel ist es, ein tägliches Kaloriendefizit zu erreichen und um 1 Kilogramm reines Körperfett abzubauen, müssen ca. 7000 kcal eingespart werden! Dazu eine einfache Rechnung: Als Beispiel nehmen wir eine Frau im Alter von 45 Jahren mit einer Körpergröße von 175 cm und einem Gewicht von 65 kg. Der Grundumsatz der Frau liegt durchschnittlich bei nur 1382 kcal. Für Dich persönlich kannst Du diesen Wert z. B. hier ganz einfach errechnen:

https://www.bmi-rechner.net/grundumsatz.htm

Zu diesem Verbrauch kommt der sogenannte Leistungsumsatz, also die Kalorien, die Du durch Bewegung zusätzlich verbrauchst. Man spricht vom Physical Activity Level kurz PAL. Dieser Faktor ist abhängig von der Intensität Deiner täglich Aktivitäten. Nehmen wir an, Du arbeitest beruflich in einer leichten Bürotätigkeit, dann liegt der Faktor in etwa bei 1,4. Das heißt wir müssen den Grundumsatz mit diesem Faktor (1,4) multiplizieren und kommen auf einen gesamten täglichen Kalorienverbrauch von 1934 kcal.

Damit nun die Pfunde zu purzeln beginnen, musst Du ein tägliches Kaloriendefizit erreichen. Nimmst Du also pro Tag nur z. B. 1300 kcal zu Dir, baust Du automatisch ab, denn es wurden an diesem Tag 634 kcal eingespart. Das heißt, um gesund 1 Kilogramm reines Körperfett abzubauen, brauchst Du ganze 11 Tage. Wenn Du innerhalb dieser Zeit zusätzlich 6 mal mit dem Crosstrainer trainierst, hast Du in etwa 3500 Kalorien (also ein halbes Kilogramm reines Körperfett) zusätzlich verbrannt. Langfristig können auf gesunde Art und Weise also in 55 Tagen 7,5 kg reines Körperfett abgebaut werden und das ist eine ganze Menge. Genial, oder?

FAZIT:  Abnehmen bzw. gute Figur solltest Du nicht als kurzfristiges Vorhaben in Angriff nehmen, denn dabei können massive gesundheitliche Probleme entstehen. Krebshemmende Nahrungsmittel, eine ausreichende Selen-Versorgung, hochwertige Öle, pflanzliche Eiweißstoffe und nicht zuletzt viel Flüssigkeit (1-2 Liter Wasser pro Tag) dürfen in KEINER Diät fehlen.  Die negative Energiebilanz ist die beste Möglichkeit, um langfristig das Idealgewicht zu halten und trotzdem gesund zu bleiben. Ich persönlich halte mit dieser Methode schon über Jahre mein Gewicht von 57 kg, verzichte dabei aber NIEMALS darauf, krebshemmende Nahrungsmittel und wichtige Fette in meinen Speiseplan einzubauen.

Ingwer und meinen Matcha Premium Gold verwende ich dabei täglich als zusätzliche Fettburner, die den Stoffwechsel anregen und dabei gleichzeitig vor Krebs schützen. Ich hoffe, diese Tipps helfen Dir, wenn Du langfristig gesund abnehmen willst.

Deine Claudia Priewasser

https://www.dugesund.eu/blogs/news


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